Die P2P-Kredit-Studie der Universität Cambridge

P2P-Kredit-StudieHeute endet eine Studie zum Thema P2P-Kredite und Crowdfunding, welche von der renommierten Cambridge Universität durchgeführt wurde. Sie lief vom 25. November bis zum 20. Dezember und sollte mehr über Größe, Wachstum und Finanzierungsvolumen der Märkte für alternative Finanzierungsvolumen in Europa herausfinden. An der Forschung beteiligen sich nationale Crowdfunding-Verbände aus Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien, Skandinavien und Großbritannien. Die Studie ist die bisher größte und weitläufigste ihrer Art, die sich mit Crowdfunding, P2P-Krediten und ähnlichen alternativen Finanzierungsmethoden befasst.

Warum macht die P2P-Kredit-Studie Sinn?

Schon seit längerem boomen alternative Finanzierungsmöglichkeiten vor allem in Großbritannien. Aber auch im restlichen Europa suchen mehr und mehr Privatpersonen nach Alternativen zur Bank; vor allem seit der globalen Finanzkrise hat sich das Interesse rasant vermehrt. Nicht nur P2P-Kredite, auch das auf Belohnungen basierende Crowdfunding gewinnt eine immer größere Fangemeinde. Zusammen mit Crowdinvesting und Crowdlending werden kleine Unternehmen und Startups bei Gründung und Ausbau unterstützt, Privatkredite finanziert und Träume realisiert. Aber auch Kreativität und technische Innovation kommen nicht zu kurz. Und nicht zuletzt schaffen all diese neuen Finanzierungsfelder Arbeitsplätze.
Kein Wunder also, dass P2P-Kredite und Co. heutzutage eine wachsende Bedeutung haben, die erforscht werden will. Auch wenn schon einige Studien zum Thema vorliegen, so stellt die „Europäische Benchmarking-Studie für alternative Finanzierungsmöglichkeiten“ der Universität Cambridge doch eine unabhängigere und vertrauenswürdigere Forschung dar. Nicht zuletzt ist sie weitaus umfangreicher als bisherige Studien. So erhalten nicht nur Privatpersonen Informationen zum Thema, auch Politik und Fachkräfte können ihre Wissenslücken füllen.

Ergebnisse der P2P-Kredit-Studie

Die Ergebnisse der P2P-Kredit-Studie wird die Universität Cambridge voraussichtlich im Januar 2015 veröffentlichen. So ist die Studie für jeden, der sich für eine Anlage in P2P-Kredite interessiert, oder selbst einen benötigt, zugänglich. Die Studie wird Licht in einen bisher relativ unbekannten Teil der Kreditbranche bringen und für Aufklärung sorgen, was seine Bedeutung angeht. Das Bewusstsein für Crowdfunding wird nicht nur steigen, auch der Dialog zwischen Branchenverbänden wird gefördert.